Symbolpflanzen auf Friedhöfen

Akelei

Attribut der Maria, der Gottesmutter, Symbol des heiligen Geistes, als Hinweis auf das kommende Heil (Traubenform und sieben Spitzen)

Anemone

In der christlichen Symbolik bedeutet sie vergossenes Blut der Heiligen als Hinweis auf Krankheit und Tod. Sie ist Sinnbild der sieben Schmerzen der Maria, als rasch welkende Blume ist sie Sinnbild des Todes

Buchsbaum

Zeichen der Unsterblichkeit und – seit der Christianisierung – der Auferstehungshoffnung. Totenbaum; Sinnbild des Todes, des Lebens, vertreibt Übel. Abwehrkraft gegen böse Geister, für Ausdauer und Standhaftigkeit.

Efeu

Als immergrüne Pflanze Sinnbild für Auferstehungshoffnung und ewiges Leben. Sinnbild des Lebens in Christus, das immerdar grünt, der Treue, der Freundschaft und der Anhänglichkeit. Zu Allerheiligen wurden früher die Grabeinfassungen mit Efeugirlanden bekränzt.

Ehrenpreis

 Deutet auf Christus als Retter der Welt hin.“Heil aller Welt“

 

Lilie

 Zeichen der Unschuld, Keuschheit und Hoffnung, der reinen Seele Marias, der Reinheit und Hoheit zum Sinnzeichen Christi, auch Totenpflanze, Gräberblume und Lichtsymbol. Zeichen der unbefleckten Empfängnis  der Maria, „Schaut die Lilie unter den Dornen“ (Hohelied 2,2)

Mohn

Totenblume und Schlafsymbol, da der Tod als Bruder des Schlafes angesehen wird.

Nelke

Sinnzeichen der Passion. In Blatt und Frucht erkannte man die Nägel der Kreuzigung.

Rose
Symbolische Darstellung einer geknickten Rose auf dem Grabmal gilt für jäh beziehungsweise früh abgebrochenes Leben.

Sonnenblume

Ein Sinnbild der Seele, in unablässiger Liebe und Anbetung auf Gott gerichtet.

 

Weinstock

Christussymbol (Joh. 15,5:“Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“). Trauben erinnern an die Elemente der heiligen Sakramente, zur Erquickung der Seele, Hinweis auf das wahre Land der Verheißung, in das der Verstorbene eingegangen ist.

 

 

Gerhard Richter