Gemeindebrief Evangelische Friedenskirche München Trudering
 
Danke Christel Probst!
für 25 Jahre Leitung des Besuchsdienstkreises für Neuzugezogene
1975 zog Christel Probst mit ihrer Familie nach Waldtrudering. Sie hat sich sehr gefreut, als sie als Neuzugezogene von einem Mitglied des Besuchsdienstes der Friedenskirche willkommen geheißen wurde. Das war auch der Grund, warum sie selbst bald in diesem Kreis dabei war und Neuzugezogene besucht hat. 1988 hat sie auf Bitten von Pfarrer Rohrbach die Leitung dieses Kreises übernommen. Wie es ihrem Naturell entspricht hat sie die übernommene Aufgabe seitdem mit überaus hohem Verantwortungsbewusstsein und großer Zuverlässigkeit ausgefüllt. Sie kümmert sich um die Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen und begleitet die immer wieder wechselnden Mitglieder des Kreises.
Christel Probst bereitet –unterstützt von ihrem Mann Frank – die Daten, die über das Pfarramt gesammelt werden, auf und verteilt anschließend die Namen und Anschriften der Neuzugezogenen unter den Mitgliedern des Kreises. Bei 30 – 40 Neuzugezogenen im Monat kommt man in den 25 Jahren auf die unglaubliche Zahl von ca. 10.000 Namen und Anschriften, die durch die Hände von Christel Probst gegangen sind.
Die Mitglieder des Kreises sind im Sommer wie im Winter unterwegs, um die Menschen zu besuchen. Manche gehen, wenn sie beim ersten Mal keinen Erfolg hatten, mehrmals bis sie das neue Gemeindeglied antreffen. Gerade bei jungen Leute, ist es oft schwierig, einen persönlichen Kontakt zu bekommen. Dann wird der Gemeindebrief zusammen mit einem persönlichen Gruß abgegeben oder in den Briefkasten geworfen.
Christel Probst hat bei ihren Besuchen einiges erlebt. Die wenigsten Menschen sind unhöflich und unfreundlich, einige zeigen allerdings nur geringes Interesse. Andere sind positiv überrascht von der Begegnung und freuen sich wirklich, besucht zu werden und stellen Fragen über die Gemeinde und ihre Angebote. Manchmal wirkt dieser erste Kontakt wie ein Türöffner für ein neues Mitglied, um in unsere Gemeinde hineinzufinden, nach dem Motto: Wenn ich so nett begrüßt werde, dann schaue ich mich doch einmal in dieser Gemeinde um. Als zusätzlicher Anreiz, vorbeizuschauen, werden die Neuzugezogenen von Christel Probst im Namen der Kirchengemeinde zum Sommerfest eingeladen (mit Gutscheinen für Getränke).
Christel Probst und alle Mitglieder des Besuchsdienstkreises vermitteln mit ihrem Engagement ein wesentliches Anliegen unserer Gemeinde: Nicht zu warten bis die „Neuen“ zu uns finden, sondern zu den Menschen zu gehen, um Sie willkommen zu heißen und sie so zu motivieren, in Kontakt mit unserer Gemeinde zu treten. Dafür danke ich allen Mitgliedern des Kreises sehr herzlich. Christel Probst gebührt aber ein ganz besonderes großes Dankeschön dafür, dass sie nun schon seit 25 Jahren diesem Kreis ihr Gesicht verleiht und ihn zu einem überaus positiven „Aushängeschild“ für unsere Gemeinde gemacht hat.
Jürgen Kauffmann
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