Abschied

Nein, gerne verabschiede ich mich nicht! Aber - wie schon vor zwei Jahren im "Blickpunkt" zu lesen war - durch Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen in der bayerischen Landeskirche ist die dritte (halbe) Pfarrstelle der Friedenskirche gestrichen worden.

Der Zeitpunkt ist auch nicht günstig, kurz bevor Herr Rohrbach in den Ruhestand geht und die erste Pfarrstelle voraussichtlich einige Monate vakant sein wird. Aber leider gab es keine andere Möglichkeit.

Von 1995 bis 1998 und wieder seit 2001 bin ich hier Pfarrerin gewesen - und ich bin sehr, sehr dankbar für diese Zeit! Die Gemeinde hat uns als Familie und mich als Pfarrerin herzlich und mit offenen Armen aufgenommen. Gottesdienste, viele Begegnungen mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, gute und oft sehr fröhliche Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden: Viel nehme ich mit aus diesen Jahren, viel konnte ich lernen hier. Am wichtigsten aber sind Sie / seid Ihr: die Menschen, mit denen ich hier arbeiten und leben konnte auf der Grundlage unseres Glaubens an den barmherzigen und liebenden Gott. Manchen bin ich etwas schuldig geblieben oder habe jemanden enttäuscht oder verletzt: da bitte ich ganz einfach um Verzeihung.

Ab 1. Dezember werde ich (halbe) Pfarrerin in St. Martin in Putzbrunn sein. Bei aller Trauer über den beruflichen Abschied von der Friedenskirche bin ich auch positiv gespannt auf neue Aufgaben. Als Familie bleiben wir übrigens in Trudering wohnen, so dass weiterhin private Begegnungen möglich sein werden. Meine Arbeitskraft wird jedoch in Putzbrunn und im Prodekanat München Süd-Ost gebraucht.

So verabschiede ich mich von Ihnen mit Segensworten aus Irland:

"Möge dein Weg dir freundlich entgegen kommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten."

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Barbara Hopfmüller

Liebe Frau Hopfmüller,

herzlichen Dank für 7 ½ Jahre engagierter Gemeindearbeit! In diesen Dank schließe ich auch das gute Miteinander ein; Sie haben mit Ihrer Art zu einer Atmosphäre beigetragen, in der es Freude machte, zusammen zu arbeiten.

Sicher hätten Sie noch einige Zeit in Trudering "ausgehalten", aber, das mag ein kleiner Trost sein, Sie wohnen ja weiter hier und werden so den Kontakt - wenn auch auf einer etwas anderen Ebene - bestimmt aufrechterhalten.

Für alles Engagement, alle Mitarbeit, allen Einsatz, auch im Namen aller hauptamtlichen Mitarbeiter, nochmals von Herzen Dank! Sie haben aus der halben Stelle sehr viel gemacht und werden nicht zuletzt deshalb der Gemeinde und uns allen sehr fehlen. Dennoch: für den Neuanfang im Dezember in Putzbrunn viel Zuversicht, frischen Mut und vor allem: Gottes reichen Segen!

Pfr. M. Rohrbach

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